Hier findest du Antworten auf häufig gestellte Fragen (Frequently Asked Questions). Bitte schreib mir, wenn du weitere hast.

Wie läuft so etwas ab?

Trainings, Grundkurse und eher allgemein gehaltene Workshops kannst du ganz gut mit einem Tango-Kurs vergleichen. Es treffen sich Menschen - wie du und ich - um gemeinsam zu lernen und eine gute Zeit zu haben. Auch wenn Shibari in einem geeigneten Rahmen hoch erotisch sein kann, geht es in den Kursen eher "sportlich" zu. Nacktheit ist nicht gestattet und auch sonst wird ein völlig normaler Umgang untereinander gepflegt.

Was brauche ich?

Als Neueinsteiger benötigst du nur einen Fesselpartner und eine offene Geisteshaltung. Für alles andere wird gesorgt. Du kannst dir das erforderliche Handwerkszeug für die Dauer deines Besuches kostenlos ausleihen. Sobald du mit der Materie etwas vertrauter bist, kannst du dir immer noch eigenes Equipment anschaffen. In den Workshops ist bequeme Sportbekleidung, ohne Applikationen von Vorteil.

Tut das weh?

Nur, wenn du das möchtest. Im klassischen Shibari besteht die Möglichkeit mit allen Ausprägungen von Gefühlen zu spielen. Dazu gehört auch die "dunkle Seite". Viele Sportarten spielen mit Grenzerfahrungen und nicht jeder möchte sich darauf einlassen - das ist völlig normal und ok. Kurse in denen Schmerz eine Rolle spielt, sind als solche gekennzeichnet und richten sich in der Regel an Fortgeschrittene.

Wie sportlich muss ich sein?

Ausdauer, Beweglichkeit und ein gesundes Körpergefühl sind dem Shibari genauso zuträglich wie jedem anderen sportlichen Hobby. Die größte Rolle spielen aber dein Geist und deine Empathie. Auch als übergewichtiger Mensch musst du nicht auf erfüllende Fessel-Erfahrungen verzichten, da es für jeden Körper auch die passenden Fesselungen gibt. Bei ernsthaften Erkrankungen solltest du mich allerdings vorab informieren, damit wir gemeinsam schauen können, was für dich ohne Gefahr machbar ist.

Ist das gefährlich?

Nicht mehr und nicht weniger als andere Sportarten. Auch wenn mir die Sicherheit meiner Teilnehmer oberstes Gebot ist, verbleibt immer ein Restrisiko. In meinen Workshops lernst du wie du Gefahren erkennst und vermeidest. Trotzdem liegt die Verantwortung für dich und deinen Partner in letzter Instanz bei dir, bzw. euch.